Werkzeuge des Komischen und der Krise

Das Erforschte soll weitergegeben und gemeinsam weiterentwickelt werden, um sich auszubreiten wie ein Virus und möglichst viele zu ermächtigen, die gesellschaftlichen Sachzwänge und auch die persönlichen Krisen komisch zu hinterfragen. Dafür ist sowohl die theoretische Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Situation als auch die künstlerische Auseinandersetzung mit den eigenen kreativen Möglichkeiten von Bedeutung. Gleichzeitig entsteht ein Forum für den Austausch und das Netzwerken von Frauen aus unterschiedlichen Zusammenhängen und kulturellen Hintergründen.

ACHTUNG ACHTUNG WORKSHOP im Rahmen der Academy bei THE FUTURE IS FEMALE!!!


DAS KRISENZENTRUM FÜR WEIBLICHE KOMIK stellt sich vor
17.9.17, 17.00- 17.45 Uhr Raum 213 Sophiensaele, gratis, ohne Voranmeldung

ACHTUNG ACHTUNG NEUER WORKSHOP!!!


KENNENLERNWORKSHOP: Werkzeuge des Komischen oder What´s so funny about me?

Wie kann man mit persönlichem Material auf die Bühne gehen und die Zuschauer zum Lachen bringen?

Eigene Krisen und gesellschaftliche Sachzwänge komisch zu hinterfragen und in eine bühnentaugliche Form zu bringen, ist das Ziel dieses Workshops. Gemeinsam mit anderen lernt man dabei anhand von konkreten Aufgaben und Geschichten die Gesetze des Komischen kennen sowie die handwerklichen Möglichkeiten für deren Anwendung. In dreieinhalb Stunden? Natürlich nicht.
mit Unterstützung der Senatskanzlei für kulturelle Angelegenheiten und der Graduiertenschule im Postgradualen Forum der Universität der Künste Berlin.

Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte um Anmeldung an vanessa-stern@udk-berlin.de, da die Teilnehmer_innenzahl begrenzt ist.

Wann?
12. Dezember 2015
17:30-21:00 Uhr
Wo?
Wo?
Graduiertenschule der UdK
Einsteinufer 43
Raum 203
10587 Berlin

Werkzeuge des Komischen oder What´s so funny about me?
(Dieser Workshop ist für Personen jeden Geschlechts.)
Wie kann man mit persönlichem Material auf die Bühne gehen und die Zuschauer zum Lachen bringen? Eigene Krisen und gesellschaftliche Sachzwänge komisch zu hinterfragen und in eine bühnentaugliche Form zu bringen ist das Ziel dieses Workshops. Gemeinsam mit anderen lernt man dabei anhand von konkreten Aufgaben und Geschichten die Gesetze des Komischen kennen sowie die handwerklichen Möglichkeiten für deren Anwendung. Die Teilnehmer_innen arbeiten zugleich an einem eigenen komischen Auftritt, den man am Ende auch zur Aufführung bringen kann. Diese Arbeit ist sowohl für Schauspieler_innen als auch für Lai_innen geeignet; sie bietet Unabhängigkeit von tristen und langweiligen Rollenangeboten und eröffnet neue Perspektiven auf eigenes komisches wie schöpferisches Potenzial und nicht zuletzt einen anderen Blick auf das eigene Leben.
Es wird sowohl Autorenschaft als auch Performance geübt. Vanessa Stern arbeitet hierbei mit Elementen der Stand-Up Comedy, der Improvisation und des Storytelling und baut auf Erkenntnissen ihrer eigenen Forschungsarbeit an der Graduiertenschule für die Künste und die Wissenschaften der UdK auf.
Unterrichtssprache: Deutsch und Englisch möglich

Termine:6 Wochen Montags (http://www.actors-space.de/index.html)
( von 16.2. - 23.3.15 von 16-19.30 Uhr und Möglichkeit zur Präsentation am 24.3. um 18.30 Uhr)

Kosten: 280 EUR Anmeldung unter vanessa-stern@udk-berlin.de

Werkzeuge des Komischen und der Krise, Teil 5: Die Bastardfeile

Eine Fortbildung für sozialisierte Frauen mit Vanessa Stern und der Wirtschaftsjournalistin Nicola Liebert
Die Graduiertenschule für die Künste und die Wissenschaften der UdK

Zeit: am 19.6.12 (19- 22.00 Uhr) und 20.6.12 (18.00-22.00 Uhr),
Ort: UdK, Einsteinufer 43-53, Raum 203 / Krisenzentrum für weibliche Komik

Teilnehmerinnenzahl begrenzt; rasche, verbindliche Anmeldung wird empfohlen! Unkostenbeitrag: 10 EURO. Anmeldung mit kurzer Interessensbekundung unter: vanessa-stern@udk-berlin.de
Der Workshop gliedert sich in zwei Teile (es gibt nur die Möglichkeit beide Teile zu besuchen):

Teil 1 : Theorie
Steuern zahlt keine gerne - aber Steuern sind für ein funktionierendes Gemeinwesen unabdingbar. Wenn man also schon Steuern zahlen muss, sollte es dabei wenigstens gerecht zugehen. Unser Steuersystem aber ist alles andere als gerecht, und es wird überdies immer ungerechter. Woran das liegt, welche Folgen das für uns alle hat und was man dagegen tun könnte, erklärt Nicola Liebert, Mitglied im Netzwerk für Steuergerechtigkeit und im wissenschaftlichen Beirat von Attac.

Teil 2: Praxis
Welche Spielarten des Komischen kann man in Zusammenhang mit finanziellen Krisen erforschen? Was kann man „beisteuern“, um eine gemeinsame Situation komisch werden zu lassen? Mit Elementen aus dem Storytelling und der Improvisation werden wir uns ein paar Stunden diesen Themen widmen, Scheitern inklusive.

Werkzeuge des Komischen und der Krise, Teil 4: der Kanonenbohrer
„Ein Kanonenbohrer ist ein Werkzeug zur Herstellung von sehr tiefen Bohrungen, seinen Namen hat der Kanonenbohrer dem Fakt zu verdanken, dass er häufig zur Herstellung von Läufen für Schusswaffen verwendet wird.“

Eine Fortbildung für sozialisierte Frauen mit Vanessa Stern und der Wirtschaftsjournalistin Nicola Liebert
Die Graduiertenschule für die Künste und die Wissenschaften der UdK; am 6. (19-22.00 Uhr) und 7.2.12 (18.00-22.00 Uhr), Teilnehmerinnenzahl begrenzt; rasche, verbindliche Anmeldung wird empfohlen! Gebühr: zahlt der Veranstalter. Ort: UdK, Einsteinufer 43-53, Raum 211 / Krisenzentrum
Anmeldung mit kurzer Interessensbekundung unter: vanessa-stern@udk-berlin.de
Der Workshop gliedert sich in zwei Teile (es gibt nur die Möglichkeit, beide Teile zu besuchen):
Teil 1 : Theorie
Die Finanzkrise, woher kommt sie, wohin geht sie
Was sind eigentlich Finanzmärkte, und warum kommt es da so oft zu Krisen?
Wie ist die jetzige Krise entstanden, und welche Lösungsmöglichkeiten gibt
es?
Vortrag mit Gespräch von Nicola Liebert, freie Wirtschaftsjournalistin, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von Attac.

Teil 2: Praxis

Der Workshop „Der Kanonenbohrer“ bietet Experimente mit Spielarten des Komischen in Auseinandersetzung mit Krisen aller Art.
Mit Elementen aus dem Storytelling und der Improvisation widmen wir uns ein paar Stunden gemeinsam dem lustvollen Scheitern.

Werkzeuge des Komischen und der Krise, Teil 3: die (Nerven)Säge
Eine Fortbildung für Frauen mit Vanessa Stern und der
Kulturwissenschaftlerin Magarita Tsoumou
Die Graduiertenschule für die Künste und die Wissenschaften der UdK ; Am 24. und 25.10.11, (18- 21.30 Uhr) Teilnehmerinnenzahl begrenzt; rasche, verbindliche Anmeldung wird empfohlen! Gebühr: zahlt der Veranstalter  Ort: UdK, Einsteinufer 43-53, Raum 217

Anmeldung mit kurzer Interessensbekundung unter: vanessa-stern@udk-berlin.de

Der Workshop gliedert sich in zwei Teile:

Teil1 :
Krise, Krisenmanagment und Protest in Griechenland
Diskussionsveranstaltung mit Magarita Tsoumou

"Verkauft doch eure Inseln, ihr Pleitegriechen!" betitelte die Bildzeitung im Sommer ihre Empfehlung zur Krisenlösung in Griechenland. Doch so überzeugt wie der deutsche Boulevard und Stammtisch Faulheit, Misswirtschaft und Korruption als Krisenursache ansehen und vehement strengere Auflagen fordern, so gering sind meist die Kenntnisse über die jüngsten ökonomischen, politischen und sozialen Entwicklungen in Griechenland.
Die Veranstaltung möchte einen Überblick über den bisherigen Verlauf der Krise, das Krisenmanagment von griechischer Regierung, Europäischer Union und IWF geben sowie die sich dagegen organisierenden Proteste vorstellen.

Magarita Tsoumou lebt in Berlin. Sie ist Herausgeberin des Missy Magazines, freie Journalistin und Dokumentaristin der Griechenlandkrise.

Teil 2:
Schuldenkrisen betreffen uns alle.Welche Spielarten des Komischen kann man in Zusammenhang mit diesem Thema erforschen? Kann die Auseinandersetzung mit Schulden und Krisen auf der Bühne Spaß machen?
Mit Elementen aus dem Storytelling und der Improvisation werden wir uns ein paar Stunden diesen Themen widmen, Scheitern inklusive.

Was bisher geschah:

WERKZEUGE DES KOMISCHEN UND DER KRISE; TEIL 1: DER HAMMER
Eine Fortbildung für sozialisierte Frauen mit Vanessa Stern und der Politik-
und Kulturwissenschaftlerin Deborah Ruggieri
Die Graduiertenschule der Künste und der Wissenschaften der UdK in Kooperation mit attac; Am 11. und 12.12.10,

Vanessa Sterns erste Forschungsreise im Sommer 2010 führte sie nach New York, wo sie Longform Improvisation, die Kunst des Storytelling und der Stand Up Comedy studierte; in „Werkzeuge des Komischen und der Krise“ gibt sie nun erste Einblicke für Laiinnen und professionelle Schauspielerinnen, die Interesse haben, sich mit der politischen Situation sowie ihrer Komik auseinanderzusetzen. Die politische Situation wird von Deborah Ruggieri vorgestellt. Sie zeigt anhand eines Vortrags auf, dass weder Finanzmärkte noch Wirtschaftspolitik sturztrockene Materie sind, sondern eher einem Krimi gleichen – einem internationalen Finanz- und Wirtschaftskrimi. Wenn dann auch noch die Geschlechterperspektive in das Thema integriert wird, kann einem schon zum „Heulen“ zumute werden. Der Vortrag spannt einen großen Rahmen, er zeigt auf, dass Finanzkrisen auch etwas mit Tulpen zu tun haben, wie die mediale Inszenierung bei der Finanzkrise 2008 aussah und was Geschlecht damit zu tun hat. Ausserdem lädt er nicht nur zum Zuhören, sondern zum Mitdiskutieren ein.

Deborah Ruggieri: Studium der Kultur- und Politikwissenschaften sowie Kunstgeschichte an der Humboldt Universität zu Berlin mit den Schwerpunkten gesellschaftlicher und politischer Partizipation von Frauen, internationale Beziehungen, Elitetheorien und (Geschlechter-) Gerechtigkeitsdiskurse. Sie hat von 2009-2010 das Projekt „Frauenkompetenz in der Finanzkrise“ geleitet, dass von Attac Deutschland und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wurde, und vertritt die bundesweite Gender AG von Attac im Rat von Attac Deutschland, die sie mit initiiert hat. Sie arbeitet als freiberufliche Wissenschaftlerin, Kommunikationstrainerin und Coach in Berlin.


Werkzeuge des Komischen und der Krise, Teil 2: DIE WACHSTUMSSCHRAUBE

Eine Fortbildung für sozialisierte Frauen mit Vanessa Stern, Andrea Vetter und Adèle Bouvattier.
Eine Veranstaltung der Graduiertenschule der Künste und der Wissenschaften der UdK,
Ort: Krisenzentrum für weibliche Komik in der Krise, Graduiertenschule
ZEIT: 11.2.11 und 12.2.11
Der Fokus der praktischen Arbeit liegt diesmal auf der Arbeit mit dem Partner und der Improvisation. Eine Vorbildung ist nicht nötig.
Im Bundestag arbeitet gerade eine Enquête-Kommission über "Wachstum,
Wohlstand und Lebensqualität". Als Experten sind dort nur Männer geladen. Andrea Vetter und Adèle Bouvattier stellen vor, warum das Thema Wirtschaftswachstum trotzdem oder gerade deswegen für Frauen von besonderem Interesse ist und warum es sich lohnt, Wachstumskritikerin zu werden.

Andrea Vetter ist Programmkoordinatorin des Kongresses "Jenseits des Wachstums?!" und Mitglied der Gender AG des globalisierungskritischen Netzwerks Attac. Außerdem beschäftigt sie sich als Europäische Ethnologin mit Körpervorstellungen und -erfahrungen und forscht über spirituelle Heilung in der Großstadt.
Adèle Bouvattier hat die Webseite www.wachstumsruecknahme.fqs.org über das Thema Degrowth gegründet und verwaltet diese. Außerdem macht sie aktivistisches Radio und ist Mitglied der Berliner Attac AG "Degrowth". Hauptsächlich studiert sie aber lyrischen Gesang und beschäftigt sich mit der Frage der Kunst als antikapitalistischem Kampfmittel, des Stellenwerts der Arbeit, der Arbeitszeit und der Kunst im Projekt einer Postwachstumsgesellschaft.

Stimmen zu den Werkzeugen:

„… der Workshop hinterließ riesengroße, erstaunte Befriedigung - wir haben zusammen gearbeitet, ich habe Dinge gesagt, von denen ich vorher nichts wußte, fühlte mich sicher auf der Bühne und genoß es, vor Publikum zu stehen. Wow.
Das tat gut, und noch oft wundere ich mich über meine Sicherheit auf der Bühne.
Für diese Möglichkeit bin Dir sehr dankbar.“
Workshopteilnehmerin

„... ich wollte mich auch noch bei Dir für die interessanten und fröhlichen Stunden bedanken. Am Sonnabend war ich so fröhlich, dass ich die ganze Fahrt gesungen habe und mit heiserer Stimme zu Hause ankam. Vor allem habe ich auch mal wieder etwas für Leben gelernt und das kommt in meinem Alter nicht mehr all zu oft vor.“
Workshopteilnehmerin

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